Der aktuelle Bürgermeisterbrief

Kindergartengebühren werden zum 1. September erhöht

 
Wie Sie der letzten Ausgabe unserer Bürgerzeitung entnehmen konnten, hat der Marktgemeinderat in seiner letzten Sitzung mit großer Mehrheit eine maßvolle Erhöhung der Kindergartengebühren beschlossen. Dass jede Kostenerhöhung stets Unmut mit sich bringt, ist für uns selbstverständlich nachvollziehbar. Gleichzeitig ist auch allen Protagonisten bewusst, dass ein gemeindlicher Kindergarten niemals kostenrechnend - das bedeutet, dass Einnahmen und Ausgaben sich die Waage halten - betrieben werden kann und meines Erachtens darf. Allein im Haushaltsplanentwurf 2017 stehen den erwarteten Einnahmen in Höhe von 1,5 Millionen Euro Ausgaben in Höhe von 2,5 Millionen Euro (mit Personalkosten) entgegen. Dieses Defizit in Höhe von einer Million Euro  entspricht grundsätzlich auch den Durchschnittswerten der vergangenen Jahre. Hierin sind auch wieder Investitionen in Höhe von knapp 180.000 Euro in unsere Kindergärten enthalten. Zusätzlich werden Personalkostenzuschüsse an die anderen Einrichtungen im Ort in Höhe von 1,5 Millionen Euro gewährt, so dass der Markt Garmisch-Partenkirchen in Summe über 2,5 Millionen Euro pro Jahr für Kinderbetreuung zuzahlt.
Bei aller verständlichen Emotion sollte aber nicht vergessen werden, dass wir mit der rund fünfprozentigen Gebührenerhöhung nach wie vor im landkreisweiten Mittelfeld liegen.
Gleichzeitig ist es sowohl unser Anspruch - als auch ein großes Bedürfnis der Eltern -, dass in den Kindergärten eine qualitativ hochwertige Betreuung sichergestellt ist. Dass Qualität seinen Preis hat, ist dabei kein Geheimnis, sondern auch unser klarer Anspruch. Allein in den letzten beiden Jahren haben sich die Löhne in diesen Bereichen um über acht Prozent erhöht, so dass wir durch die jüngste Anpassung nicht einmal die Mehrkosten weitergegeben haben.
Der Marktgemeinderat hat sich seine Entscheidung nicht leicht gemacht und sich vielmehr entschieden, in turnusmäßigen Abständen die Gebühren zu erhöhen, anstatt einzelne überproportionale sowie unwägbare Anpassungen unregelmäßig den Bürgerinnen und Bürgern aufzuerlegen.
 
Dr. Sigrid Meierhofer
1. Bürgermeisterin
 
 
1. Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer

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