Der aktuelle Bürgermeisterbrief


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Herbst hat spürbar Einzug gehalten im Werdenfelser Land. Neben sinkenden Temperaturen und bunten Blättern beschäftigt uns in diesem Jahr aber auch weiterhin vor allem die Covid-19-Pandemie. Die Einschränkungen, die angesichts der bundesweit deutlich ansteigenden Fallzahlen gerade wieder modifiziert wurden, wirbeln unser gewohntes Leben nach wie vor durcheinander. Auch die Planungen von kulturellen Veranstaltungen und anderen Feierlichkeiten sind davon betroffen. So müssen wir beispielsweise die traditionellen Kranzniederlegungen am Volkstrauertag in viel kleinerem Rahmen abhalten wie gewohnt. Auch unsere jährliche Bürgerversammlung, die in diesem Jahr am 26. November im Festsaal Werdenfels geplant ist und zu der ich Sie schon heute herzlich einladen möchte, kann nur unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln und somit mit einem eingeschränkten Sitzplatzkontingent veranstaltet werden. Jedoch ist uns viel daran gelegen wichtige Termine trotz aller Widrigkeiten stattfinden zu lassen.

Zu den Fixterminen im Kalender einer Bürgermeisterin gehören auch die Besuche der 4. Klassen, die die Gemeindeverwaltung und die Geschichte des Marktes Garmisch-Partenkirchen normalerweise auf einem Rundgang durchs Rathaus hautnah kennenlernen können. Da momentan keine Besuche größerer Gruppen im Rathaus möglich sind, haben wir den Spieß einfach umgedreht. Mit einer digitalen Rathausführung im Gepäck war ich in den vergangenen Wochen in einigen Klassenzimmern zu Besuch und habe die Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortet. Die Sicht der Kinder und Jugendlichen auf unseren Ort und auf bestimmte Themenfelder ist mir als 2. Bürgermeisterin einer Kinderfreundlichen Kommune – und diese Auszeichnung möchte der Markt Garmisch-Partenkirchen ja auch in den kommenden Jahren behalten – sehr wichtig. Ich freue mich über alle Anregungen und Ideen, die ich von Kindern erhalte, und nehme sie ernst – auch wenn nicht alles eins zu eins und umgehend realisiert werden kann.

So muss ich zum Beispiel im Falle des neuen „Burgi“-Spielplatzes auf dem ehemaligen Bolzplatzareal in Burgrain leider noch um ein wenig Geduld bitten. Die Arbeiten sind zwar schon weit fortgeschritten. Die aus Holz gefertigten Spiel- und Klettergeräte, die die Burgrainer Kinder im Rahmen eines Beteiligungsworkshops selbst aussuchen durften, sind bereits installiert. Jedoch verhindert eine lehmhaltige Bodenschicht im Untergrund, dass Niederschlagswasser abfließen beziehungsweise versickern kann. Bevor ein Rollrasen beziehungsweise Hackschnitzel aufgebracht werden, muss nun zunächst die Lehmschicht an einigen Stellen abgetragen und mit einer wasserdurchlässigen Schotterschicht ersetzt werden. Diese Arbeiten können erst nach Beendigung der Frostperiode durchgeführt werden, so dass wir leider auch die Eröffnung des Spielplatzes ins Frühjahr 2021 verschieben müssen. Dann ist die Freude jedoch hoffentlich umso größer.

Nun wünsche ich Ihnen eine gute und vor allem gesunde Herbstzeit!

Ihre

Claudia Zolk
2. Bürgermeisterin

2. Bürgermeisterin Claudia Zolk

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