Markt Garmisch-Partenkirchen

Qualität bei der Kinderbetreuung erfordert Gebührenanpassung

 

Qualität lautet die Devise, vor allem wenn es um die Betreuung und Erziehung von Kindern geht. Um eine fachlich hochwertige Betreuung zu garantieren und steigende Gebäude-, Ausstattungs- und Personalkosten decken zu können, ist eine regelmäßige Erhöhung der Gebühren für die Kinderbetreuung in Kindergarten, -krippe und -hort unverzichtbar. „Leider wurde in der Amtszeit meines Vorgängers zwischen 2008 und 2014 gar keine Anpassung in diesem Bereich vorgenommen“, erklärt Erste Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer und betont, dass allein die Kosten im Personalbereich im selben Zeitraum um insgesamt 17,5 Prozent und bis zum heutigen Tag noch einmal um 11,15 Prozent gestiegen seien. Die Kosten für die Kinderbetreuung können jedoch nicht allein durch die durch die Eltern gezahlten Gebühren finanziert werden. Der Markt Garmisch-Partenkirchen gleicht ein jährliches Kostendefizit mit einem Eigenanteil von rund einer Million Euro aus. Außerdem fallen weitere 1,5 Millionen Euro für die vorgeschriebene Mitfinanzierung der Personalkosten bei privaten und kirchlichen Trägern durch die Gemeinde an.

 

„Die Anforderungen an die Erzieher ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen“, erläutert Veronika Simon, Leiterin des Kindergartens Partenkirchen und betont: „Wir engagieren uns mit sehr viel Herzblut für das Wohl der Kinder in unserer Einrichtung und freuen uns, dass viele Eltern das auch wertschätzen und die Notwendigkeit der Gebührenanpassung verstehen.“ Auch Elternvertreter betonen regelmäßig, dass die Qualität bei der Betreuung ihrer Kinder an erster Stelle stehe und dass die fachlich qualifizierte Arbeit der Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen auch angemessen bezahlt werden müsse. Die Erhöhung der Gebühren in regelmäßigen – meist zweijährigen – Abständen ist auch in anderen Kinderbetreuungseinrichtungen in Garmisch-Partenkirchen – ob in kirchlicher oder privater Trägerschaft – üblich.

Garmisch-Partenkirchen, 12.05.2017