Markt Garmisch-Partenkirchen

Beschuldigter JUZ-Mitarbeiter fristlos entlassen

 
Nachdem gegen einen Mitarbeiter des Garmisch-Partenkirchner Jugendzentrums (JUZ) Ermittlungen wegen Besitzes von kinderpornografischen Materials aufgenommen wurden, hat der Markt Garmisch-Partenkirchen unverzüglich reagiert: Der beschuldigte Mitarbeiter wurde am selben Tag, an dem die Verantwortlichen im Rathaus von den Vorwürfen erfuhren, suspendiert und am nächsten Tag mit Einverständnis des Personalrats fristlos entlassen. „Wir alle – die Zuständigen im Rathaus und auch der Leiter des JUZ Wolfgang Sailer – sind zutiefst erschüttert, dass wir in unseren eigenen Reihen mit solch abnormen Neigungen konfrontiert sind“, betont 1. Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer. „Wir haben von Seiten der Staatsanwaltschaft bislang keine Rückmeldung erhalten, dass Kinder und Jugendliche, die das JUZ besuchen, in Gefahr waren. Wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind und uns Ergebnisse vorliegen, werden wir diesen Fall umfassend und transparent aufarbeiten. Ich bitte um Verständnis, dass wir erst durch die Erklärung der Staatsanwaltschaft an die Öffentlichkeit gehen durften, da wir die Ermittlungen weder gefährden, noch behindern wollten. Gleichwohl haben wir durch unsere umgehenden arbeitsrechtlichen Maßnahmen zum Ausdruck gebracht, dass wir derartige Verfehlungen und Handlungen in keinster Weise dulden.“

Garmisch-Partenkirchen, 11.03.2018