Markt Garmisch-Partenkirchen

Michael-Ende-Kurpark soll wieder Ort der Ruhe und Erholung werden

 
Der Michael-Ende-Kurpark entspricht momentan nicht mehr seiner grundsätzlichen Widmung als Kur-, Kultur- und Gesundheitspark sowie Ruhezone für Erholungssuchende. Um den verschiedenen Missständen entgegenzutreten, wurde ein Maßnahmenkatalog erstellt und dieser nun an einem runden Tisch mit Beteiligten aller zuständigen Ämter sowie der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen besprochen. Die Umsetzung wird nun schrittweise erfolgen.

„Wichtig ist uns, dass niemand grundsätzlich aus dem Michael-Ende-Kurpark ausgeschlossen wird“, betont 1. Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer. „Die Erfahrungen der vergangenen Jahre, in denen der Kurpark frei zugänglich war, haben jedoch leider gezeigt, dass die in der Grünanlagensatzung festgelegten Regelungen von einigen Personen nicht eingehalten werden.“  Unter anderem wurde der Michael-Ende-Kurpark von einzelnen Gruppen als Feierzone missbraucht, Alkohol- und Drogenmissbrauch betrieben und laute Musik abgespielt. Immer häufiger kam es zu Sachbeschädigungen und Verunreinigungen. „Dies ist ein unhaltbarer Zustand, dem wir nun leider entschlossen entgegentreten müssen“, sagt die 1. Bürgermeisterin. Dass damit auch Personen von neuen Einschränkungen betroffen sind, die sich bisher immer an die Regeln gehalten haben, sei bedauerlich, aber unumgänglich. Insgesamt soll die Aufenthaltsqualität im Michael-Ende-Kurpark für alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste wiederhergestellt werden.

Konkret wird nun als Sofortmaßnahme ein Sicherheitsdienst beauftragt, der die störungsfreie Durchführung von Musik-im-Park-Konzerten gewährleisten soll. Sobald die Einfriedung des Michael-Ende-Kurparks wieder ertüchtigt ist, wird der Zutritt nur noch über den Haupteingang am Richard-Strauss-Platz möglich sein. Auch eine Zugangskontrolle ist angedacht. Zudem ist eine nächtliche Schließung des Michael-Ende-Kurparks geplant. Außerdem wird es verstärkte Kontrollen und bei vorsätzlichen Verstößen Bußgeldverfahren geben. Es wird darauf hingewiesen, dass Verstöße gegen die Grünanlagensatzung  (siehe: https://buergerservice.gapa.de/buergerservice/satzungen-und-verordnungen/oeffentliche-sicherheit-und-ordnung/offentliche-sicherheit-und-ordnung_4-satzung-uber-die-benutz.pdf) mit Bußgeldern bis zu 2.500 Euro geahndet werden können. 

Garmisch-Partenkirchen, 17.05.2018