Markt Garmisch-Partenkirchen

Ehrenbürger Otto Blümel

Ehrenbürger Otto Blümel Ehrenbürger Otto Blümel

Lebenslauf Otto Blümel

21.10.1881 Geburt in Augsburg als Sohn des Advokaten Franz Xaver Blümel und seiner Ehefrau Josefa, geb. Gerner geboren

1901 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule München. Mitwirkung an Aufführungen des Akademischen Gesangvereins (AGV)

1904 Abbruch des Architekturstudiums aufgrund des Todes seines Vaters. Otto Blümel tritt in die Debschitz-Schule ein, an der Max Bucherer als Lehrer tätig ist. Freischaffend tätig und Mitarbeiter an der Debschitz Schule

1907 Mitarbeiter in der neu errichteten „Klasse für Möbelentwurf" an der Debschitz-Schule, gleichzeitig Tätigkeit für die „Vereinigte Werkstätten für Kunst im Handwerk" in München

1908 Leiter des Zeichensaals der „Vereinigten Werkstätten"

1909 Erstes Kasperl-Spiel „Der Dichter". Sommeraufenthalt in Gaienhofen, Bekanntschaft mit Hermann Hesse und Ludwig Finckh.

1910 Gestaltung des Taschenliederbuchs des AGV. Zweites Kasperl-Spiel „Der Klausner". Auftrag zur Einbandzeichnung zum Roman „Gertrud" von Hermann Hesse. 

1911 Schattenspiel „Hermann Hesses Meerfahrt" für Hermann Hesse. Gestaltung des Gedichtbandes „Unterwegs", erschienen bei Georg Müller

1912 Veröffentlichung der Schattenrisse in „Dekorative Kunst". Drittes Kasperl-Spiel „Die Maler"

1913 Entwürfe zur Erzählung „Ein Wandertag" (nicht ausgeführt). Kasperl-Spiel „Das Krokodil oder die mißlungene Schicksalstragödie" (nicht publiziert)

1914 „Lieder deutscher Dichter" erscheint bei Albert Langen mit dem Buchschmuck von Otto Blümel. Ab Kriegsbeginn Einsatz an der Westfront

1916 Umzug von München nach Partenkirchen. Ab 1. November Zeichenlehrer an der Fachschule für Holzschnitzerei in Partenkirchen

1917 Veröffentlichung der drei Kasperl-Spiele unter dem Titel „Larifari" bei Albert Langen. Besprechung von Hermann Hesse in „März" Illustrationen im „Bodenseebuch". Heirat mit Therese Lutz

1920 Berufung zum Direktor der Fachschule (bis 1949). Geburt der Tochter Margarethe

1922 Geburt des Sohnes Walter

1925 Ehrenamtlicher Leiter des Werdenfelser Heimatmuseums

1933 Publikation von "Das Lindlpeterbuch"

1933 1948 1. Vorsitzender der Alpenvereinssektion Garmisch-Partenkirchen

1934 Aufführung des Werdenfelser Krippenspiels im Prinzregententheater in München

1956 Letztes Treffen mit Hermann Hesse in Sils Maria

1963 Ehrenbürger von Garmisch-Partenkirchen

27.10.1973 Tod in Garmisch-Partenkirchen, Beerdigung auf dem Friedhof Garmisch