Olympia-Bobbahn

Bayernkurve

Bereits 1909 wurde eine 1.400 Meter lange Bobbahn oberhalb des Rießersees errichtet, die in den folgenden Jahrzehnten mehrfach Umbauten und Verlängerungen erfuhr. Für die Weltmeisterschaften 1934 und für die Olympischen Spiele kam es 1933 auf der alten Trasse zur völligen Neugestaltung unter dem Berliner Architekten Stanislaus Zentzytzki, der für die Winterspiele 1932 auch die Anlage in Lake Placid entworfen hatte.

Bei einem Höhenunterschied von 130 Meter wies sie nun auf einer Länge von 1.611 Meter zahlreiche Kurven auf, darunter als spektakulärste die Bayernkurve. Alle Gebäude wie Start- und Zielhaus, Bobschuppen, Kantine oder Pumpenhaus waren aus Holz. Entlang der Bahn installierte man eine Wasserleitung mit Hydranten sowie Leitungen für die Stromversorgung, die Zeitnahme, Telefone und eine Lautsprecheranlage. Für die Olympischen Spiele wurden zusätzliche Presse- und Zuschauertribünen errichtet. Die gesamten Baukosten betrugen 238.000 Reichsmark.

 

 


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Bildquelle: Marktarchiv Markt Garmisch-Partenkirchen




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